Deutsche Wissenschaftler der Technischen Universität München haben den ersten künstlichen molekularen Motor entwickelt, der mit chemischer Energie arbeitet und die Funktionen natürlicher Motoren imitiert, die in lebenden Organismen vorkommen. Der Motor besteht aus peptidischen Ketten, die bei der Wechselwirkung mit chemischem Brennstoff steif werden und sich zusammenrollen, wodurch eine rotierende Bewegung entsteht.

Der Motor hat das Potenzial, Objekte im Mikrometerbereich zu bewegen – dies eröffnet neue Möglichkeiten für seine Anwendung in der Nanotechnologie und Medizin.

Laut den Forschern kann die Drehgeschwindigkeit des Motors reguliert werden, indem die Menge des Brennstoffs verändert wird, während die Bewegungsrichtung durch die Veränderung der Struktur der Moleküle gesteuert werden kann. Obwohl chemischer Brennstoff derzeit nicht für medizinische Anwendungen geeignet ist, könnte der Motor in Zukunft zum Transport von Medikamenten im menschlichen Körper eingesetzt werden.

By XENA

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